Das Römische Reich vor gut 2000 Jahren rückt im Brettspiel Concordia in den Mittelpunkt. Die Länder rund um das Mittelmeer erfreuen sich unter der römischen Ägide über Frieden im Landesinneren sowie an den Grenzen. Recht, Ordnung und eine einheitliche Währung lassen zudem die Wirtschaft florieren und einflussreiche Dynastien breiten sich in den zahlreichen Provinzen aus. Das Reich erblüht. An dieser Stelle greifen die Spieler ins Spielgeschehen ein.

Jeder Spieler übernimmt in Concordia die Führung über eine dieser einflussreichen, römischen Familien. Das Ziel ist es, durch das Entsenden von Kolonisten über Land- und Seewege den eigenen Einflussbereich zu vergrößern, Häuser in den zahlreichen Städten und Provinzen zu errichten und Waren zu produzieren. Dabei sollten die Spieler stets die Gunst der Götter im Blick behalten – denn nur wer diesen wohlgefällig handelt, wird am Ende über den größten Einfluss im Reich verfügen.

Alle Aktionen in Concordia erfolgen über das Ausspielen von Personenkarten aus dem eigenen Kartendeck. Mit insgesamt sieben Karten startet jeder Spieler in die erste Runde. Weitere Karten mit Spezialfunktionen können gegen Waren und Geld dazugekauft werden. Durch das Ablegen von Personenkarten werden Kolonisten entsendet, Häuser errichtet, Waren produziert neue Personen angeheuter und Geld eingetrieben.

Durch das Erwerben neuer Personenkarten sammelt man automatisch auch Götter. Beispielsweise ist der Tribun der Gottheit Mars zugeordnet. Das ist insofern wichtig, dass Mars den Spieler bei der Endwertung mit zwei Siegpunkten für jeden Kolonisten belohnt, den er auf das Spielfeld gebracht hat. Wer also viele Kolonisten einsetzen möchte, sollte parallel auch viele Personenkarten der Gottheit Mars erwerben, um so seine Punktzahl bei Spielende zu erhöhen. Die anderen vier Götter belohnen die Spieler für ihren Reichtum (Vesta), für ihre Häuser in Tempel-Städten (Jupiter), für ihre Ausbreitung in möglichst vielen Provinzen (Saturnus), für ein vielfältiges Warenangebot (Mercurius) und für bestimmte Warenproduktionen (Minerva).

Von dem leichten Spielmechanismus – Karte ablegen, Aktion ausführen – sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen. Denn Concordia ist – insbesondere durch die geschickte Verknüpfung des Punktesystems mit den Gottheiten und den Aktionen auf dem Spielplan – ein hervorragend ausbalanciertes Strategiespiel, bei dem die Spieler ihre Aktion gut und mit viel Überblick organisiseren sollten und dabei jederzeit flexibel auf die Aktionen der anderen Spieler reagieren müssen.


Spielverlag: PD-Verlag
Spielautor: Mac Gerdts
Erscheinungsjahr: 2014

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Spielerzahl: 2 – 5 Spieler
Spielzeit: 90 Minuten

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Spielzubehör von Concordia

  • 1 beidseitig bedruckter Spielplan
  • 5 Lagerhäuser (1 pro Spieler)
  • 15 Seekolonisten (3 pro Spieler)
  • 15 Landkolonisten (3 pro Spieler)
  • 5 Zählsteine (1 pro Spieler)
  • 75 Häuser (15 pro Spieler)
  • 80 Warensteine (Ziegel, Nahrung, Werkzeug, Wein und Tuch)
  • 30 Stadtplättchen
  • 24 Bonusmarker
  • 1 Concordia Karte
  • 1 Praefectus Magnis Karte
  • 5 Spielhilfen (1 pro Spieler)
  • 30 Kaufkarten
  • 35 Spielerkarten (7 pro Spieler)
  • 1er, 2er, 5er, und 10er Münzen

Ausführliche Spielregeln zu Concordia

Spielvorbereitungen

Der Spielplan von Concordia ist beidseitig bedruckt und umfasst zwei Szenarien. Auf der einen Seiten bietet das „Szenario Imperium“ genug Platz für das Spiel mit 3 – 5 Spielern. Auf der anderen Seite können sich in dem „Szenario Italia“ auch kleinere Gruppen mit 2 – 4 Spielern versuchen. Vor dem Spiel sollten sich die Spieler entscheiden, mit welcher Karte sie spielen möchten.

  • Die Städteplättchen werden nach Buchstaben (A – D) sortiert, auf den zugehörigen Feldern des Spielplans verdeckt ausgelegt und anschließend umgedreht, so dass die Warenproduktion jeder Stadt sichtbar wird.
  • Für jede Provinz wird die wertvollste Ware ermittelt (Tuch, Wein, Werkzeug, Nahrung, Ziegel) und ein entsprechender Bonusmarker auf die Ablage des Spielplans oben links gelegt.
  • Die Kaufkarten werden nach Nummern sortiert (I – V), getrennt gemischt und numerisch aufsteigend gestapelt. Diese bilden den Nachziehstapel. Die obersten sieben Karten werden sofort aufgedeckt und offen in die Kartenauslage des Spielplans gelegt. Die Concordia-Karte wird neben der Auslage platziert.
  • Jeder Spieler nimmt sich alle zu seiner Spielerfarbe passenden Holzmarker, ein Lager sowie die Waren Nahrung (2x), Tuch (1x), Wein (1x), Ziegel (1x) und Werkzeug (1x).
  • Jeder Spieler stellt einen Land- und einen Seekolonisten nach Rom und seinen runden Punktemarker auf das Feld Null.
  • Seine Waren und die vier Kolonisten stellt jeder Spieler auf ein freies Feld des Lagers.

Spielablauf

Ziel des Spiels ist es, mit den zur Verfügung stehenden Personen und Handelswaren sowie dem Privatvermögen den eigenen Einflussbereich im Römischen Reich zu vergrößern. Wer dabei nach den Absichten der Götter handelt, wird bei Spielende mit ausreichend Siegpunkten belohnt und gewinnt die Partie Concordia.

Zu Beginn des Spiels verfügen alle Spieler über ein Kartendeck, bestehend aus sieben Handkarten, einige Rohstoffe, einem Lager und jeweils drei Land- und Seekolonisten. Der Startspieler wird ausgelost. Anschließend geht es nacheinander im Uhrzeigersinn weiter. Der letzte Spieler in der Runde erhält die zusätzliche Karte Praefectus Magnus. Diese legt er offen vor sich ab.

Ist ein Spieler an der Reihe, so muss er in seinem Spielzug immer eine Karte aus der Hand ausspielen. Die Karte legt er auf seinen eigenen Ablagestapel. Anschließend muss der Spieler die auf der Karte beschriebene Aktion ausführen. Durch die Aktionen werden Kolonisten bewegt, Gebäude errichten, Waren produziert, Gelder eingetrieben, neue Personenkarten gekauft, usw. Nach jeder ausgeführten Aktion ist sofort der nächste Spieler an der Reihe.

So geht es reihum immer weiter – bis ein Spieler alle seine Häuser verbaut hat oder die letzte Personenkarte aus der Kartenauslage gekauft wurde. In beiden Fällen erfolgt die Schlusswertung und der Sieger wird ermittelt.

Die Personenkarten und Aktionen in Concordia

Insgesamt stehen den Spielern dreizehn verschiedene Personenkarten für ihre Expansionsgelüste zur Verfügung. Bereits sechs dieser Personen befinden sich in dem Kartendeck, das jedem Spieler zu Spielbeginn ausgeteilt wird. Darin enthalten ist ein Tribun, ein Architekt, zwei Praefekte, ein Merkator, ein Diplomat und ein Senator. Im Spielverlauf können die Spieler dem eigenen Kartendeck durch Zukauf noch Kolonisten, Konsule, Maurer, Bauern, Schmiede, Winzer und Weber hinzufügen.

Jeder Personenkarte ist auch immer eine der folgenden sechs Gottheit zugeordnet: Vesta, Jupiter, Saturnus, Mercurius, Mars und Minerva. Jede Gottheit belohnt die Spieler bei der Endwertung für bestimmte Aktionen auf dem Spielfeld (siehe Endwertung).

Der Tribun

Wird der Tribun ausgespielt, darf der Spieler alle seine bisher abgelegten Personenkarten wieder aufnehmen und zusätzlich einen Kolonisten aufstellen.

Personenkarten aufnehmen: Der Spieler erhält alle abgelegten Karten zurück auf die Hand. Sollten das inklusive der Tribunenkarte mehr als drei Karten sein, erhält der Spieler für jede weitere Karte im Ablagestapel eine Sesterze aus dem allgemeinen Vorrat.

Koloniosten aufstellen: Jeder Spieler verfügt über drei Land und drei Seekolonisten. Einen davon darf der Spieler nach dem Ablegen des Tribuns nach Rom entsenden. Hierfür muss er je eine Einheit Nahrung und Werkzeug bezahlen.

Der Architekt

Wird der Architekt ausgespielt, darf der Spieler seine Kolonisten über Land- und Seewege bewegen und anschließend Häuser errichten. 

Kolonisten bewegen: Die Zahl der eigenen Kolonisten auf dem Spielplan bestimmt die Anzahl der Schritte, die der Spieler seine Figuren ziehen darf. Bei zwei Kolonisten kann der Spieler also zwei Schritte weit gehen. Diese kann er entweder vollständig mit einem Kolonisten gehen oder aber beliebig auf seine Kolonisten verteilen.

Der Zug eines Kolonisten endet dabei immer auf einem Weg zwischen zwei Städten.

Häuser errichten: Der Spieler darf Häuser in Städten errichten, die sich in direkter Nachbarschaft zu einem seiner Kolonisten befinden und in der er selbst noch kein Haus gebaut hat.

Steht in einer Stadt noch gar kein Haus, so muss der Spieler zum Errichten des Gebäudes Waren und Geld an die Bank zahlen. Befinden sich bereits Häuser von Mitspielern in der Stadt, so erhöhen sich die Baukosten für das eigene Haus um jeweils eine Einheit Geld.

Der Praefekt

Wird der Praefekt ausgespielt, darf der Spieler entweder Waren produzieren oder den aktuellen Geldbonus kassieren.

Waren produzieren: Der Spieler wählt eine aktive Provinz. Er erhält davon eine Einheit der Ware, die auf dem Bonusmarker am oberen Spielfeldrand abgebildet ist. Der Marker wird anschließend auf die Geldseite gedreht. Zusätzlich produzieren alle Häuser dieser Provinz nun Waren (auch die der Mitspieler).

Geldbonus wählen: Der Spieler kann alternativ auch soviele Münzen aus dem allgemeinen Vorrat nehmen, wie alle Bonusmarker zusammen anzeigen. Anschließend werden alle Marker wieder auf die Warenseite gedreht.

Der Kolonist

Wird der Kolonist ausgespielt, darf der Spieler entweder einen Kolonisten auf den Plan stellen oder mit seinen aktiven Kolonisten Geld verdienen.

Kolonisten aufstellen: Für jeden neuen Kolonisten muss der Spieler eine Nahrung und ein Werkzeug in den allgemeinen Vorrat legen. Die Kolonisten darf der Spieler anschließen nach Rom entsenden oder aber in ein Stadt, in der er bereits ein Haus gebaut hat.

Mit Kolonisten Geld verdienen: Der Spieler erhält fünf Sesterzen aus dem allgemeinen Vorrat und eine weitere Sesterze für jeden eigenen Kolonisten, der sich bereits auf dem Spielplan befindet.

Der Merkator

Wird der Merkator ausgespielt, darf der Spieler mit zwei Warensorten handeln und erhält zusätzlich 3 Sesterzen aus dem allgemeinen Vorrat.

Mit Warensorten handeln: Beim Handel mit Waren ist der Spieler völlig frei. Er kann entweder zwei Warensorten kaufen oder verkaufen. Er darf auch nur eine Sorte erwerben und eine andere aus seinem Lager verkaufen. Einzige Einschränkung: Beim Ankauf muss ausreichend Platz im Lager sein.

Sesterzen erhalten: Mit dem Merkator des Startkartendecks kann sich der Spieler sofort drei Sesterzen aus dem allgemeinen Vorrat nehmen. Im Spielverlauf gibt es noch einen stärkeren Merkator, mit diesem erhält der Spieler sogar fünf Sesterzen.

Der Diplomat

Wird der Diplomat ausgespielt, darf der Spieler die zuletzt ausgespielte Personenkarte eines seiner Mitspieler nutzen.

Der Diplomat ist ein echtes Chamälion und kann in die Rollen der anderen Personenkarten schlüpfen (Ausnahme: Diplomat und Tribun). Wer bei den Spielzügen seiner Mitspieler gut aufpasst und den Diplomaten in Concordia weise nutzt, der kann sich damit schnell Vorteile verschaffen. Zumal der eigene Diplomat auch die Aktion der teuer hinzugekauften Personenkarten der Mitspieler ausführen kann.

Der Senator

Wird der Senator ausgespielt, darf der Spieler bis zu zwei Personenkarte aus der Auslage kaufen und direkt auf die Hand nehmen.

Jede Personenkarte hat allerdings ihren Preis! Dieser muss vom Spieler zuerst bezahlt werden. Der Preis einer Karte setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem roten Feld auf der Karte und der unter der Karte auf den Spielplan angezeigten Ware. Ist dort ein Fragezeichen abgebildet, kann der Spieler eine beliebige Ware abgeben.

Der Konsul

Wird der Konsul ausgespielt, darf der Spieler eine Personenkarte zu reduziertem Preis aus der Auslage kaufen und direkt auf die Hand nehmen.

Beim Kauf einer Personenkarte mit dem Konsul muss der Spieler nur die Ware, die in dem roten Feld auf der Karte abgebildet ist, bezahlen. Die unter der Karte angezeigten Waren haben für diesen Kauf keine Bedeutung.

Die Spezialisten

Wird einer der fünf Spezialisten ausgespielt, dann produzieren alle eigenen Häuser in den zugehörigen Städten eine Ware.

Zu jeder gehandelten Ware in Concordia gibt es genau einen Spezialisten. Der Maurer kümmert sich um die Ziegel, der Bauer um die Nahrung, der Schmied um das Werkzeug, der Winzer um den Wein und der Weber um das Tuch.

Hat ein Spieler beispielsweise den Maurer auf der Hand und spielt diesen aus, dann produzieren alle seine Häuser in Ziegelstädten (in allen Provinzen) jeweils eine Ware. Haben Mitspieler dort ebenfalls Häuser stehen, gehen sie trotzdem leer aus.

Spielende und Gewinner des Spiels

Das Spielende wird eingeleitet, sobald der erste Spieler alle seine Häuser verbaut oder die letzte Personenkarte aus der Auslage gekauft hat. In beiden Fällen erhält dieser Spieler die Karte Concordia (=7 Siegpunkte), alle anderen Spieler dürfen anschließend noch einen Spielzug durchführen. Dann erfolgt die Endwertung.

Für die Endwertung nehmen die Spieler alle ihre Karten wieder auf die Hand und sortieren diese nach den Gottheiten. Jede Gottheit belohnt den Spieler nun für seine Aktionen im Spiel. Gewertet werden die Götter in dieser Reihenfolg; dabei bringt jede einzelne Karte Punkte:

  1. Vesta: Die Spieler addieren den Wert aller ihrer Waren im Lager und ihr Vermögen. Für je 10 Sesterzen erhalten sie von Vesta einen Siegpunkt.
  2. Jupiter: Die Spieler erhalten von Jupiter jeweils einen Siegpunkt für jedes Haus, das sie in einer Tempel-Stadt errichtet haben.
  3. Saturnus: Die Spieler erhalten von Saturnus jeweils einen Siegpunkt für jede Provinz, in der sie mindestens ein Haus errichtet haben.
  4. Mercurius: Die Spieler erhalten von Mercurius zwei Siegpunkte für jede Warensorte, die sie mit eigenen Häusern produzieren können.
  5. Mars: Die Spieler werden von Mars mit zwei Siegpunkten für jeden Kolonisten belohnt, den sie im Spielverlauf auf das Spielfeld gebracht haben.
  6. Minerva: (nur auf Spezialisten vertreten) Die Spieler erhalten die auf der Karte angegebenen Siegpunktefür jedes Haus der jeweiligen Warensorte des Spezialisten.

Alle Siegpunkte werden pro Spieler auf der Siegpunkteleiste vermerkt. Die Partie Concordia gewinnt am Ende der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Fazit zum Strategiespiel Concordia

Das Brettspiel Concordia überraschte uns bereits beim Auspacken. Ein doppelseitiger Spielplan, jede Menge Holzmarker und ein dicker Stapel Spielkarten lagen da vor uns – übrigens alles in bester Qualität. Und daneben lag nur eine hauchdünne Spielanleitung, die den Spielablauf in gerade mal einer halben DIN A4 Seite erläutert. Und das für ein Spiel, das es auf die Nominierungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2014 geschafft hatte…also machten wir uns ans Werk.

Der Spielaufbau kostet beim ersten Mal etwas Zeit, geht bei den nächsten Partien aber recht schnell. Vor dem ersten Ausspielen der Personenkarten muss man dann tatsächlich schon das erste Mal nachlesen, welche Möglichkeiten man eigentlich hat. Für eine vernünftige Runde reicht die halbe Seite Erklärung dann also doch nicht. Hat man aber erst einmal die wesentlichen Aktionen der Personen verinnerlicht, läuft das Spiel zügig weiter.

Für die Spieler ist dann die Hauptaufgabe in Concordia, einen wahren Balanceakt zu meistern. Sie müssen nämlich die eigenen auf dem Spielplan ausgebauten Stärken mit den passenden Personenkarten/Göttern kombinieren, um an Ende viele Punkte zu sammeln. Wer beispielsweise in allen Provinzen mit Häusern vertreten ist, der sollte sich viele Saturnus-Karten sichern, wer dagegen sehr viele Kolonisten im Einsatz hat, sollte die eine oder andere Mars-Karte erwerben. Hier ein Gleichgewicht zwischen einem Punkte bringenden Kartendeck und den Aktionen auf dem Spielfeld herzustellen, ist die eigentliche Herausforderung von Concordia.

Da es im dem Spiel keine kriegerischen Aktionen gibt, können alle Spieler friedlich Expandieren. Das Konflikpotential läuft bei Concordia gegen null. Hier ist dann wohl auch der einzige Kritikpunkt am Spiel anzubringen: Bis auf den Diplomaten, mit dem man sich die Aktionen der Spieler einverleiben kann, findet keine Interaktion zwischen den Spielern statt. Kein Kampf, keine Tausch von Waren, kein Ein- oder Verkauf von Gütern – ganz im Sinne des römischen Reiches: Frieden an den Grenzen und Frieden im Landesinneren und jeder kümmert sich um seine eigenen Sachen.

Wer bei Strategiespielen auch ein bisschen Interaktion begrüßt (und sei es nur Handel zwischen den Spielern), der sollte einen Bogen um Concordia machen. Wer dagegen friedliche Strategiespiel bevorzugt und gerne seine eigene Taktik von Spiel zu Spiel perfektioniert, der wird bei Concordia garantiert nicht enttäuscht.

ÜBERBLICK DER REZENSION
Originalität / Idee
88 %
Spielzubehör
95 %
Langzeitspaß
80 %
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