Kleine Rennboote, Sportwagen, Limousinen und Cabrios – in MaCar sind der Kreativität kleiner Ingenieure kaum Grenzen gesetzt. Alles was Kinder zum Entwerfen neuer Fahrzeugmodelle benötigen ist auf den insgesamt 35 doppelseitigen Legeplättchen abgebildet: Scheinwerfer, Felgen, Karosserien, Fenster, Auspuffanlagen, Cabrio-Verdecke und vieles mehr ist auf den Plättchen abgebildet.

Alle Legeplättchen passen grundsätzlich aneinander und können zum Nachbauen vorgegebener Baupläne oder aber zum freien Spielen genutzt werden. Zwanzig Fahrzeuge sind bereits in den Spielregeln enthalten und bieten ausreichend Inspiration für das Entwerfen eigener Modelle.

Wer sich erst einmal mit den ganzen Möglichkeiten vertraut machen will, der kann in Spielvariante 1 die bestehenden Modelle nachbauen. Hat man alles schon einmal gesehen, geht es im freien Spiel dann um Punkte und gegen die Zeit.

Infos zum Spiel

Spielverlag: Logis
Spielautor: Gedeminas Akelaitis
Erscheinungsjahr: 2014

Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Spielerzahl: 1 – 4 Spieler
Spielzeit: 15 Minuten

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Spielzubehör von MaCar

Zubehör von MaCar
Zubehör von MaCar

Insgesamt 35 doppelseitige Legeplättchen sind in MaCar enthalten. Darauf sind verschiedene Reifen und Felgen, Karosserieteile mit verschiedenen Lichtsystemen, Auspuffanlagen und Stoßstangen sowie Fenter, Sitze und Dächer abgebildet. Alle Teile passen gut zusammen uns lassen sich beliebig variieren.

Spielregeln und Spielvarianten zu MaCar

Variante 1 – Für kleine Ingenieure

Diese Spielvariante ist im Grunde ein Puzzlespiel. Aus der mitgelieferten Spielregel sucht man sich eines der zwanzig vorgeschlagenen Beispielfahrzeuge aus und versucht es nachzubauen.

Die Beispielmodelle sind dabei vom Schwierigkeitsgrad sehr variabel. Das kleinste Fahrzeug besteht aus sechs Plättchen, das größte Fahrzeug dagegen aus sechszehn Plättchen (siehe weiter unten).

Herausforderung bei dieser Spielvariante ist es, aus allen Legeplättchen die passenden zu finden und das Fahrzeug fehlerfrei nachzubauen.

Beispiele – Der Kreativität keine Grenzen setzen

In den mitgelieferten Spielregeln zu MaCar sind bereits zwanzig unterschiedliche Fahrzeuge zum Nachbauen abgebildet. Mit den insgesamt 35 doppelseitigen Plättchen lassen sich aber noch viel mehr Modelle entwickeln. Hier ein paar Beispiele aus der Anleitung von ganz einfach bis ganz schwer!

Leichte Modelle im 2×3 Raster

MaCar Beispiel im 2x3 Raster.
MaCar Beispiel im 2×3 Raster.
MaCar Beispiel im 2x3 Raster.
MaCar Beispiel im 2×3 Raster.

Mittelschwere Modelle im 2×5 Raster

MaCar Beispiel im 2x5 Raster.
MaCar Beispiel im 2×5 Raster.
MaCar Beispiel im 2x5 Raster.
MaCar Beispiel im 2×5 Raster.
MaCar Beispiel im 2x5 Raster.
MaCar Beispiel im 2×5 Raster.
MaCar Beispiel im 2x7 Raster.
MaCar Beispiel im 2×7 Raster.

Schwere Modelle im 2×7 Raster

MaCar Beispiel im 2x7 Raster.
MaCar Beispiel im 2×7 Raster.
MaCar Beispiel im 2x7 Raster.
MaCar Beispiel im 2×7 Raster.

Variante 2 – Als Team oder gegeneinander um die Wette

In dieser Spielvariante wird es schon etwas schwieriger, denn hier wird gegen die Zeit und um Punkte gespielt. Es spielen immer zwei Spieler oder aber zwei Teams gegeneinander.

Alle Legeplättchen von MaCar werden unsortiert zwischen den Spielern ausgebreitet. Ziel ist es, so schnell wie möglich ein Fahrzeug zu erschaffen und dabei mehr Teile zu benutzen als der/die Gegenspieler. Gebaut wird dabei aus der Fantasie. Die Beispielmodelle aus der Spielaneitung werden nicht benutzt.

Sobald der erste Spieler mit seinem Fahrzeug fertig ist, endet eine Runde. Jetzt gibt es 1 Punkt für das am schnellsten zusammengebaute Fahrzeug und einen weiteren Punkt für das Fahrzeug mit den meisten verbauten Plättchen. Dabei muss es sich nicht um ein fertiges Fahrzeug handeln. Wer nach drei Runden die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Fazit zum Legespiel MaCar

Mit den zahlreichen Legeplättchen von MaCar lässt sich einiges anstellen. Ob man nun lieber nach Vorlage baut oder eben eigene Modelle entwirft – beides ist möglich und wird über die zwei Spielvarianten recht gut abgedeckt. Suchen und Entdecken, Sehen und Zuordnen, Nachahmen und kreativ Neues Erschaffen – mit sehr wenig Regeln kann MaCar unterschiedliche Reize setzen.

Aus der Sicht eines Erwachsenen: Die einzelnen Plättchen sind recht stabil, könnten bei der anvisierten Zielgruppe ab vier Jahren aber gerne noch etwas dicker sein. Auch kleine Übersichtstafeln mit den zwanzig Modellen für Spielvariante 1 wären schön gewesen. Dann könnten sich die Kinder besser auf ein Modell konzentrieren und müssten nicht immer das passende Fahrzeug in der Spielanleitung suchen. Da verteilen sich die Beispiele auf vier Seiten.

Aus der Beobachtung der Kinder beim Spielen: Ohne große Erklärungen konnten unsere jüngeren Tester sofort mit Spielvariante 1 starten. Die eigentliche Herausforderung war dann hier meistens nicht das Zusammenbauen der Fahrzeuge, sondern vielmehr das Aufspüren der richtigen Fahrzeugteile. Damit waren sie dann je nach Schwierigkeitsgrad auch eine ganze Weile beschäftigt.

Die erste Unzufriedenheit breitete sich dann nach den ersten gebauten Modellen aus. Da Kleinkinder ihr Gebautes gerne stehen lassen, die Karten aber doppelseitig bedruckt sind, fehlten plötzlich Teile. Nämlich jene, die auf den Rückseiten der bereits fertiggestellten Modelle abgebildet sind. Zudem verbauen viele Kinder auch sehr gerne alle Plättchen und Puzzlesteine. Das Spiel würde deutlich besser funktionieren, wenn die Beispiele für Spielvariante 1 in der Anleitung so gegliedert worden wären, dass man die ersten zehn Fahrzeuge mit einem kompletten Satz aus 35 Karten bauen kann und die anderen zehn Fahrzeuge mit den Rückseiten dieser Karten.

Bei der zweiten Spielvariante gibt es dagegen nichts zu meckern. Das freie Spiel im Team und gegen die Zeit klappt recht gut. Die einzelnen Plättchen passen weitestgehend zueinander und mitunter kommen da sehr interessante Fahrzeuge bei raus. Natürlich sollte man auch hier keine Felge neben einer Motorhaube platzieren, aber theoretisch ist das möglich. Da letzlich auch unvollendete Werke zu Punkten führen, stellt sich selten Frust ein.

Für Kinder die gerne Puzzlen und vor allem auch eine Vorliebe für Austos, Boote und andere Fahrzeuge mitbringen, stellt MaCar eine unterhaltsame Beschäftigung für zwischendurch dar. Es ist gewiss kein Spiel, mit dem man sich stundenlang am Stück beschäftigt, sich aber sehr gut Wartezeiten überbrücken kann. Zumal die Karten in jede Tasche passen und so auch auf Reisen Unterhaltung bieten, die Kreativität fördern und kaum Platz wegnehmen.

– Herzlichen Dank an Logis für das Rezensionsexemplar –