Durften wir im Spiel des Jahres 2018 (Azul) noch die Palastwände von König Manuel I in Evora mit prachtvollen Keramikfliesen schmücken, so zieht es uns dieses Mal nach Sintra. Alle Glaser der Welt werden aufgerufen, nach Sintra zu kommen und dort die Palastfenster des Königs mit prachtvollem Buntglas zu verzieren. Die Spieler schlüpfen jeweils in die Rolle eines dieser Glaser.

Jeder Spieler erhält hierzu ein eigenes Palasttableau, auf dem die zu schmückenden Palastfenster abgebildet sind. Über dem Palast werden doppelseitige Glasstreifen angelegt, auf denen die zu sammelnden Glasfarben abgebildet sind. In der Tischmitte liegen unterschiedliche Manufakturen, auf denen wiederum unterschiedliche Glassteine liegen. Ein Wertungsplan für die gesammelten Punkte sowie ein Bruchglasturm für die überschüssigen Glassteine werden ebenfalls bereitgelegt.

Eine Partie läuft über sechs Runden. Pro Spielrunde kommt jeder Spieler mehrmals an die Reihe. Ein einzelner Spielzug beginnt immer mit der Wahl einer Buntglasfarbe. Hiervon nimmt sich der Spieler alle Glassteine aus einer Manufaktur. Liegen dort auch noch Glassteine anderer Farben, werden diese in die Tischmitte geschoben. Alternativ kann ein Spieler auch alle Glassteine einer Farbe aus der Tischmitte nehmen. Da grundsätzliche alle Glassteine einer Runde einen Abnehmer finden müssen, muss der eine oder andere Spieler auch mal unerwünschte Steine aufnehmen.

Jeden aufgenommenen Glasstein legt der Spieler anschließend sofort auf die farblich passenden Felder eines Glasstreifens über seinem Palast. Er kann dabei immer nur den Streifen wählen, über dem aktuell sein Glaser steht. Er darf den Glaser zuvor noch beliebig weit nach rechts bewegen, niemals aber zurück nach links. Um den Glaser wieder zurück an den Anfang zu ziehen, muss der Spieler einen ganzen Spielzug investieren, in dem er keine Glassteine erhält.

Ist ein Glasstreifen zum ersten Mal vollständig mit Glassteinen besetzt, erfolgt sofort eine Wertung. Einer der Glassteine rutscht nun in das oberste Palastfenster. Die übrigen kommen in den Bruchglasturm. Anschließend dreht der Spieler den Streifen auf die Rückseite, auf der erneut Buntglasfarben abgebildet sind. Wird dieser Streifen zum zweiten Mal voll, erfolgt eine zweite Wertung. Dann kommt der Streifen aus dem Spiel. Der Abschnitt des Palastfensters ist fertig.

Nach jeder Runde werden die Manufakturen mit neuen Glassteinen gefüllt. Die Spieler wählen neue Steine aus und arbeiten so sukzessive an der Fertigstellung ihrer Palastfenster. So geht es weiter, bis die sechste Runde abgeschlossen ist. Jetzt bekommen die Spieler noch Sonderpunkte für beispielsweise vollständige umschlossene Fensterbereiche. Der Spieler, der nach der Schlusswertung die meisten Punkte besitzt, gewinnt auch die Partie.

Infos zum Spiel

Spielverlag: Next Move Games, Pegasus
Spielautor: Michael Kiesling
Erscheinungsjahr: 2018

Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Spielerzahl: 2 – 4 Spieler
Spielzeit: 45 Minuten

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Spielzubehör von Azul: Die Buntglasfenster von Sintra

Spielzubehör von Azul: Buntglasfenster von Sintra.
Spielzubehör von Azul: Buntglasfenster von Sintra.
  • 100 Glassteine (je 20 pro Farbe)
  • 9 Manufakturplättchen
  • 4 doppelseitige Palasttableaus
  • 32 Streifen (8 pro Spieler)
  • 8 Spielermarker
  • 4 Spielfiguren Glaser
  • 1 Startspielermarker
  • 1 Stoffbeutel
  • 1 Wertungsplan
  • 1 Bruchglasturm

Spielregeln zu Azul: Die Buntglasfenster von Sintra

Spielvorbereitungen

Die Buntglasfenster werden auf die Manufakturen gelegt.
Die Buntglasfenster werden auf die Manufakturen gelegt.

Die runden Manufakturplättchen werden in die Tischmitte gelegt. Ihre Anzahl ist abhängig von der Zahl der teilnehmenden Spieler. Bei 2/3/4 Spielern werden 5/7/9 Manufakturen eingesetzt. Die restlichen kommen aus dem Spiel.

Die 100 Glassteine werden in den Stoffbeutel gegeben und gut durchgemischt. Anschließend werden je vier Glassteine verdeckt aus dem Beutel gezogen und auf die Manufakturen gelegt. Solange, bis auf jedem Manufakturplättchen vier Buntglasfenster liegen.

Der Palast kommt nach unten, die Streifen darüber, der Glaser nach ganz links.
Der Palast kommt nach unten, die Streifen darüber, der Glaser nach ganz links.

Jeder Spieler erhält ein Tableau des Palasts und legt dieses vor sich ab. Die Spieler haben die Wahl zwischen der Variante A oder B. Achtet darauf, dass ihr alle mit derselben Variante spielt.

Weiter nimmt sich jeder Spieler seine 8 Streifen und legt diese über seinem Palast ab. Die Reihenfolge ist beliebig und muss nicht bei allen Spielern gleich sein. Achtet darauf, dass die beiden grauen Jokerfelder (rechter Streifen im Bild) beim Aufbau nicht zu sehen sind.

Der Glaser wird links oberhalb des ersten Streifens gestellt. Der Startspieler erhält zudem den Startspielermarker und legt ihn vor sich ab.

Der Wertungsplan und der Bruchglasturm.
Der Wertungsplan und der Bruchglasturm.

Der Wertungsplan wird neben das Spielfeld gelegt. Ein Spielermarker jedes Spielers wird auf der erste Feld der Bruchglastabelle gelegt. Ein weiterer Spielermarker pro Spieler kommt auf das Feld „0“ der Siegpunkteleiste. Anschließend wird ein Glasstein pro Farbe in zufälliger Reihenfolge auf die Rundenleiste gelegt. Ein sechster Glasstein wird verdeckt gezogen und an das Ende der Rundenleiste platziert.

Der Bruchglasturm wird für alle Spieler gut erreichbar auf den Tisch gestellt. Hier kommen im Spielverlauf die überschüssigen Buntglasfenster hinein.

Spielablauf

Ziel des Spiels ist es, durch das geschickte Ablegen von Glassteinen über sechs Spielrunden insgesamt die meisten Siegpunkte zu sammeln.

Das Spiel beginnt der Spieler mit dem Startspielermarker. Die anderen Spieler folgen nacheinander im Uhrzeigersinn. Gespielt wird über sechs Runden. In jeder Runde hat ein Spieler immer die Wahl zwischen Buntglasfenster nehmen und ablegen (1) oder seinen Glaser zurück bewegen (2). Am Ende des Spielzugs erfolgt die Wertung (3).

Buntglasfenster nehmen und ablegen

Beginnend mit dem Startspieler können sich die Spieler nacheinander Glassteine von den Manufakturen oder aus der Tischmitte aussuchen und auf ihr Tableau legen.

Buntglas aus der Manufaktur nehmen: Der Spieler entscheidet sich für eines der Manufakturplättchen und für eine darauf liegende Buntglasfarbe. Er nimmt sich alle Glassteine dieser Farbe von der Manufaktur und legt sie auf den Streifen, über dem sein Glaser aktuell steht. Er darf seinen Glaser vorab beliebig weit nach rechts weiterbewegen. Alle restlichen Glassteine der Manufaktur schiebt der Spieler in die Tischmitte.

Ein Beispiel:

1. Der Startspieler entscheidet sich für diese Manufaktur und legt seinen Startspielermarker in die MItte.
1. Der Startspieler entscheidet sich für diese Manufaktur und legt seinen Startspielermarker in die MItte.
2. Er wählt die zwei gelben Glassteine und legt sie zur Seite. Die übrigen Glassteine schiebt er in die Mitte.
2. Er wählt die zwei gelben Glassteine und legt sie zur Seite. Die übrigen Glassteine schiebt er in die Mitte.
3. Er baut die beiden gelben Glassteine in den Streifen ein, über dem sein Glaser aktuell steht.
3. Er baut die beiden gelben Glassteine in den Streifen ein, über dem sein Glaser aktuell steht.

Glassteine aus der Tischmitte nehmen: Sobald die ersten Glassteine in der Tischmitte liegen, kann der Spieler – statt der bunten Glassteine aus einer Manufaktur – auch diese Glassteine aufnehmen. Auch hier muss er sich für genau eine Glassteinfarbe entscheiden und alle Glassteine dieser Farbe zu sich nehmen. Die Glassteine legt er auf dem Streifen über seinem Palast ab, über dem sein Glaser steht. Er darf seinen Glaser vorab beliebig weit nach rechts weiterbewegen.

Ein Beispiel:

1. Der Spieler entscheidet sich für die roten Glassteine aus der Tischmitte.
2. Er nimmt die Glassteine zu sich. Da er als erster Spieler Steine aus der Mitte nimmt, erhält er auch den Startspielermarker.
3. Er bewegt seinen Glaser zu dem gewünschten Streifen nach rechts und platziert die neuen Glassteine.

Beim Ablegen muss der Spieler drei Grundregeln beachten: 

  1. Alle neu genommenen Glassteine müssen sofort in genau einem Streifen über seinem Palast abgelegt werden. Ein Verteilen auf mehrere Reihen ist nicht erlaubt.
  2. Die Glassteine müssen immer auf dem Streifen abgelegt werden, über dem der Glaser steht. Der Spieler darf den Glaser dabei beliebig weit nach rechts weiterziehen, niemals aber zu einem anderen Streifen, der sich links vom Glaser befindet.
  3. Muss ein Spieler mehr Glassteine aufnehmen, als er auf die noch freien Plätze seines Streifens ablegen kann, wirft er die überzähligen Glassteine in den Bruchglasturm. Pro zerbrochenem Glasstein kassiert er Minuspunkte auf der Bruchglasleiste.

Den eigenen Glaser über dem Palast bewegen

Da neue Glassteine immer nur über Streifen abgelegt werden können, über dem sich der Glaser befindet, muss man diesen zwangsläufig hin- und herbewegen.

Den Glaser nach rechts bewegen: Sobald ein Spieler Glassteine von einer Manufaktur genommen hat, darf er den Glaser nur noch zu Streifen hinbewegen, die sich rechts von seiner aktuellen Position befinden. Auf diesem Streifen darf der Spieler dann noch Glassteine ablegen.

Den Glaser nach links bewegen: Für diese Aktion muss der Spieler auf das Nehmen von Glassteinen verzichten. Sein gesamter Spielzug besteht ausschließlich aus dem Zurücksetzen des Glasers auf den äußersten linken Streifen.

Volle Streifen werten und umdrehen

Am Endes eines Spielzugs prüft der Spieler, ob alle Felder seines Streifens mit den passenden Glassteinen besetzt sind. Ist das der Fall, kommt es zu einer Wertung.

1. Der Spieler legt die beiden roten Glassteine ab und vervollständigt somit den Streifen.
1. Der Spieler legt die beiden roten Glassteine ab und vervollständigt somit den Streifen.

Ein Beispiel: In seinem aktuellen Spielzug hat der Spieler die beiden roten Glassteine erhalten und auf dem Streifen abgelegt, über dem sein Glaser steht.

Er legt nun einen der Glassteine auf das obere Fenster seines Palasts. Die Farbe kann er hier frei wählen. Die anderen Glassteine des Streifens kommen in den Bruchglasturm (ohne Minuspunkte zu erzeugen!).

Für das fertige Fensterteil erhält er die Punktzahl, die darunter abgebildet ist – hier 2 Punkte. Er zieht seinen Marker auf der Punkteleiste um die entsprechende Anzahl an Punkten weiter.

Zuletzt dreht der Spieler den fertiggestellten Streifen auf die Rückseite, wo er in den nächsten Spielzügen wieder Steine ablegen darf.

2. Er legt einen Glasstein in das obere Palastfenster und dreht den Streifen um.
2. Er legt einen Glasstein in das obere Palastfenster und dreht den Streifen um.

Was passiert, wenn ein Streifen ein zweites Mal fertig wird? Angenommen, der Spieler legt in seinen nächsten Spielzügen fünf rote Glassteine ab und vervollständigt so zum zweiten Mal den Streifen, über dem sein Glaser steht.

In diesem Fall wird erneut einer der Steine in den Palast gelegt. Dieses Mal in das untere Fenster. Auch hierfür bekommt der Spieler wieder zwei Punkte. Die restlichen Steine kommen wieder in den Bruchglasturm (ohne Minuspunkte zu erzeugen!).

Der Streifen wird anschließend aus dem Spiel genommen. Es entsteht also eine Lücke. Der Glaser bleibt vorerst über dieser Lücke stehen. In seinem nächsten Spielzug kann der Spieler entweder Glassteine aufnehmen, den Glaser nach rechts bewegen und die neuen Steine auf einem dieser Streifen ablegen oder aber nichts nehmen und den Glaser nach links über den ersten Streifen zurück ziehen.

Einzelne Palastfenster mehrfach werten: Es ist auch möglich, dass fertige Fenster mehrfach gewertet werden. Vervollständigt der Spieler einen Streifen, werden immer alle Palastbereiche zusätzlich gewertet, auf denen bereits mindestens ein Buntglasfenster liegt.

Spielrundenwertung mit mehreren Punkten.
Spielrundenwertung mit mehreren Punkten.

Auch hierzu ein Beispiel: Der Spieler hatte zuvor bereits den 4. Streifen doppelt und den letzten Streifen einmal gewertet und dort Buntglasfenster abgelegt.

In seinem aktuellen Spielzug konnte er den ersten Streifen über seinem Palast vervollständigen. Er legt ein Buntglasfenster auf das obere Feld des Palasts und dreht den Streifen um.

Bei der Wertung erhält er 4 Punkte für den ersten Streifen, sowie jeweils 2 Punkte für den vierten und letzten Streifen, da hier bereits Buntglasfenster im Palast liegen. Der Spielzug bringt dem Spieler also insgesamt 8 Punkte ein.

Was passiert am Ende eines Durchgangs?

Sobald keine Glassteine mehr in der Tischmitte und auf den Manufakturen liegen (und der letzte Spieler der Runde seinen Spielzug beendet hat), endet der Durchgang.

Jetzt wird der nächste Durchgang vorbereitet:

  1. Der oberste Glasstein auf dem Rundenanzeiger wird in den Bruchglasturm gelegt. Die Farbe des Glassteins, der jetzt zuoberst liegt, bringt in der neuen Runde Extrapunkte.
  2. Alle Manufakturen erhalten wieder je 4 verdeckt gezogene Glassteine. Sollte der Stoffbeutel mal leer sein, werden die Glassteine aus dem Bruchglasturm zurück in den Beutel geschüttet.

Spielende und Gewinner des Spiels

Das Spiel endet nach sechs Durchgängen.

Fazit zum Legespiel Azul: Die Buntglasfenster von Sintra

Mit die Buntglasfenster von Sintra geht das Spiel des Jahres Azul in seine zweite Runde. Wie auch schon sein prämierter Vorgänger, weiß das neue Azul-Spiel optisch und spielerisch zu begeistern. Ein dritter Teil unter dem Namen Der Sommerpavillion ist ebenfalls erschienen.

Das Spielzubehör ist einmal mehr hochwertig. Die bunten Fliesen wurden gegen farbige Glasbausteine ausgetauscht, die durchaus mit quadratischen Gummibärchen verwechselt werden können. Uns gefallen die neuen Steine sehr gut. Auf der Spiel18 in Essen haben wir aber auch gegenteiliges gehört. Das ist und bleibt Geschmacksache. Die Manufakturplättchen sind bis auf die Farbe mit denen des Vorgängers identisch und wieder äußerst stabil. Ebenso die Palasttableaus und Glasstreifen. Der Stoffbeutel sieht ebenfalls ansprechend aus und ist – im Gegensatz zu vielen anderen Spielen – auch sehr gut vernäht. Der Startspielermarker hat dieses Mal die Form einer Fliese, ist aus Kunstharz und hochwertiger als bei Azul. Der Bruchglasturm ist neu, wirkt etwas wackelig, hat bei unseren Partien aber bisher seine Pflicht erfüllt. Schön ist auch, dass die Spielbox wieder passende Inlays hat und wirklich alles gut verstaut werden kann. In Sachen Spielzubehör hat Sintra gegenüber dem Vorgänger die Nase vorn. Wirklich top!

Der Einstieg ins Spiel gelingt erstaunlich schnell. Wer Azul bereits kennt, kann sich die Hälfte der Regeln im Grunde sparen. Besteht doch auch hier der Spielverlauf wieder aus Glassteine einer Farbe nehmen und auf dem eigenen Glasstreifen ablegen. Neu ist dagegen der Glaser, dessen Position immer auch den Glasstreifen bestimmt, auf dem die neuen Steine abgelegt werden dürfen. Hier ist etwas mehr Planung erforderlich, damit man nicht in der wichtigsten Runde Passen und seinen Glaser zurückziehen muss, anstatt vielleicht wichtige Glassteine zu nehmen.

Die Wertung der Punkte ist ebenfalls verändert. So wertet man nicht nur den fertigen Glasstreifen sondern auch zusätzliche fertige Abschnitte des Palastfensters. Hier braucht man 1-2 Partien, bis man den Kniff raus hat und gezielt mehr Punkte sammeln kann. Bei Fragen, insbesondere der Wertung, findet man ausreichend Beispiele in der Spielanleitung.

Sintra ist etwas komplexer und auch anspruchsvoller als Azul. Die Spielregeln sind an für sich ähnlich simpel und der Spielabläufe ebenso schlank. Trotzdem stehen die Spieler hier vor mehr Entscheidungen. Beginne ich erstmal vorne, sammle schnell Punkte und muss den Glaser seltener bewegen? Oder Konzentriere ich mich erst auf den hinteren Teil des Palastes, um später durch die Arbeiten im vorderen Teil mehr Punkte zu erhalten? Ziehe ich den Glaser auf einen Streifen, dessen Rückseite gut zu den noch ausliegenden Fliesen passt? Riskiere ich Bruchglas, um einen Streifen schnell ein zweites Mal werten zu können? So oder so, kein Weg ist falsch und jede Entscheidung wirkt sich auf den weiteren Spielverlauf aus.

So vermag das zweite Azul (also Sintra) erneut zu fesseln. Ob im Spiel zu zweit oder mit mehreren Spielern macht kaum einen Unterschied. Das Spiel funktioniert in jeder Besetzung, da je nach Spielerzahl Manufakturen ergänzt oder reduziert werden. Dank des Glasers und der doppelseitigen Glasstreifen kommen starke neue Elemente in das ansonsten bekannte Spielprinzip aus Azul, so dass sich Sintra tatsächlich wie ein eigenständiges Spiel anfühlt. Für uns hat Michael Kiesling hier noch einmal eine Schippe draufgelegt. Uns gefällt die Fortsetzung sogar besser.

ÜBERBLICK DER REZENSION
Originalität / Idee
90 %
Spielzubehör
92 %
Langzeitspaß
90 %
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