Da haben sich die großen Magier einen schönen Streich ausgedacht. Immer wieder laufen die kleinen Magier in einem scheinbar magischen Labyrinth gegen unsichtbare Wände. Dabei sollen sie doch ausgerechnet heute die magischen Symbole suchen. So machen sich die jungen Magier auf, das magische Labyrinth zu erkunden und so, trotzt Hindernissen, die magischen Symbole zu finden.

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines jungen Magiers und bewegt seine Spielfigur mittels Würfel über das Spielfeld. Unter der Spielfigur befindet sich eine große Metallkugel, die am magnetischen Fuss der Figur haften bleibt. So kann die Figur auf dem Spielfeld bewegt werden, während die Metallkugel unter dem Spielplan automatisch mitgezogen wird.

Denn unter dem Spielplan befindet sich das magische Labyrinth, über das die Figur (bzw. durch das die Metallkugel) bewegt werden muss. Stößt die Kugel gegen ein unterirdisches Hindernis, fällt sie ab und der Spieler muss zurück auf seine Startposition.

Auf dem Spielplan befinden sich dagegen zahlreiche Felder mit magischen Symbolen. Immer eines davon müssen die Spieler davon mit ihren Spielfiguren erreichen. Wem das gelingt, der erhält zur Belohnung ein Plättchen, auf dem ebenfalls das Symbol abgebildet ist. Wer zuerst fünf dieser Plättchen einsammeln konnte, gewinnt auch das Spiel.

Infos zum Spiel

Spielverlag: Drei Magier Spiele
Spielautor: Dirk Baumann
Erscheinungsjahr: 2009

Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Spielerzahl: 2 – 4 Spieler
Spielzeit: 30 Minuten

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Spielzubehör von Das magische Labyrinth

Spielzubehör zu das magische Labyrinth.
Spielzubehör zu das magische Labyrinth.
  • 1 Spielplan
  • 24 Mauerteile aus Holz
  • 24 Plättchen mit magischen Symbolen
  • 1 Würfel mit den Seiten 1, 2, 2, 3, 3, 4
  • 4 magnetische Magierfiguren (1 pro Spieler)
  • 4 Metallkugeln

Ausführliche Spielregeln zu Das magische Labyrinth

Spielvorbereitungen

Vor dem erstem Spiel muss das unterirdische Labyrinth noch aufgebaut werden. Legt hierzu die Spielbox in die Tischmitte und die Halterung der Mauerteile hinein. Mit den Holzmauern werden jetzt Pfade ausgelegt. Wichtig! Jedes Feld benötigt mindestens einen Zugang (siehe: Spielzubehör-Bild oben). Übrige Mauerteile werden beiseite gelegt.

Die Startaufstellung bei vier Spielern.
Die Startaufstellung bei vier Spielern.

Das Spielfeld mit den magischen Symbolen wird über dem Labyrinth in die Spielbox gelegt. Die Holzmauern und Pfade sind somit nicht mehr sichtbar. Dreht die Spielbox ein paar Mal im Kreis, damit auch wirklich niemand mehr weiß, wo welcher unterirdische Durchgang liegt.

Die Symbolplättchen werden im Stoffbeutel gut durchgemischt. Ein Plättchen wird sofort gezogen und offen neben das Spielfeld gelegt. Der Würfel wird bereitgelegt.

Unter jeder Spielfigur schwebt ein Magnet.
Unter jeder Spielfigur schwebt ein Magnet.

Jeder Spieler entscheidet sich für eine Farbe und nimmt sich den entsprechenden Magier. Er stellt ihn in eine der vier Ecken des Spielfeldes.

Die Magnetkugel wird unterhalb des Spielfeldes unter der Magierfigur befestigt. So kann die Figur oberhalb des Spielfeldes bewegt werden, während die Metallkugel darunter automatisch mitzieht und dabei gelegentlich auf die Holzmauern im magischen Labyrinth stösst.

Spielablauf

Ziel des Spiels ist es, als erster Magier fünf magische Symbole einzusammeln.

Das Spiel beginnt der Spieler, der sich zuletzt verlaufen hat. Die anderen Spieler folgen nacheinander im Uhrzeigersinn. Ist ein Spieler an der Reihe, so muss er einmal würfeln und seine Spielfigur weiterziehen.

Würfeln und Magier auf dem Spielplan bewegen

Alle Spieler starten von ihrer Ecke aus. Die eigene Spielfigur darf senkrecht oder waagerecht von Symbolfeld zu Symbolfeld gezogen werden. Diagonale Züge sind nicht erlaubt. Figuren anderer Spieler dürfen dabei überholt werden, aber es können nie zwei Magier auf demselben Feld stehen.

Der grüne Spieler darf bis zu drei Felder weiterziehen.
Der grüne Spieler darf bis zu drei Felder weiterziehen.

Der Spieler darf seinen Magier um so viele Felder weiterziehen, wie das Würfelergebnis vorgibt. Er darf aber auch Augen verfallen lassen, also weniger Felder weit laufen. Zur Erinnerung: unter dem Magier verläuft das Labyrinth. Kann er seine Figur problemlos weiterziehen, bleibt sie auf dem Zielfeld stehen und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Stößt der Spieler mit seiner Figur an eine der verdeckten Holzmauern, fällt die Metallkugel ab und rollt zurück in eine der vier Ecken. In diesem Fall muss die Spielfigur auf ihre Startposition zurückgestellt werden. Die Metallkugel wird wie bei Spielbeginn wieder darunter befestigt. Auch in diesem Fall ist der nachfolgende Spieler dran.

So bewegen sich alle Spieler von ihren Ecken aus über das Spielfeld und erkunden die unsichtbaren Widerstände. Mit jedem Fehlversuch ist man um eine unsichtbare Mauer schlauer. Im Spielverlauf kommt man nach und nach schneller voran.

Magische Symbolfelder erreichen

Am Ende kommt es allein darauf an, als erster Magier auf dem Feld des gesuchten Symbols anzukommen.

Grün zieht auf das Feld mit der Fledermaus uns erhält das Plättchen.
Grün zieht auf das Feld mit der Fledermaus uns erhält das Plättchen.

Wer das schafft, erhält zur Belohnung das offen ausliegende Plättchen. Das Plättchen legt der Spieler gut sichtbar vor sich ab. Seine Spielfigur bleibt unverändert auf dem Feld stehen. Damit das Spiel weitergehen kann, zieht der Spieler ein neues Plättchen aus dem Stoffbeutel und legt es wieder offen neben den Spielplan. Das darauf abgebildete Symbol und der Weg dorthin werden nun als nächstes gesucht.

Sollte einmal ein Plättchen gezogen werden, auf dessen Spielplanfeld bereits einer der anderen Magier steht: Glück gehabt, das Plättchen kann dem Magier dann niemand mehr nehmen. Er muss nur warten, bis er an der Reihe ist.

Spielende und Gewinner des Spiels

Das Spiel endet, sobald der erste Spieler sein fünftes magisches Symbol einsammeln konnte. Das ist dann auch der Gewinner des Spiels.

Fazit zum Kinderspiel Das magische Labyrinth

Magnete und Magnetspiele scheinen nicht nur ihren jeweiligen Gegenpol sondern auch Kinder magisch anzuziehen. So auch bei diesem Kinderspiel, das zudem den Preis Kinderspiel des Jahres 2009 gewinnen konnte.

Das Spielzubehör ist von hervorragender Qualität. Die Spielfiguren sind groß und aus Holz. Die Metallkugel ist ebenfalls ausreichend groß und haftet sehr gut an den Füssen der Figuren. Beim ersten Aufbau des Labyrinths benötigen die Kinder noch Hilfe. Aber da alles sehr gut in die Spielbox passt, beträgt das Zeitfenster zwischen Aufbau und Spielen ab der zweiten Runde weniger als eine Minute. Das ist insgesamt sehr gut durchdacht worden. Auch das Zurückrollen der Metallkugeln in die Ecken der Spieler klappt fantastisch. So ist auch während des Spiels garantiert, dass wirklich niemand unter den Spielplan schaut.

Die Spielregeln sind denkbar schnell erklärt und lassen sich den Kindern auch leicht vermitteln. Der Aufforderungscharakter des Spiels ist allein schon durch die Magnete enorm hoch. Und da sich die Holzwände des magischen Labyrinths auch immer wieder verändert aufbauen lassen, bleibt auch der Spielspaß lange erhalten.

Nebenbei: Das magische Labyrinth macht nicht nur Kindern Spaß sondern bietet sich auch hervorragend als Familienspiel an.