Unter welchem Geist steckt welcher Spieler? Im Kinderspiel Geistertreppe kann man schnell mal den Überblick verlieren. Denn alle Spielfiguren sehen gleich aus und jeder Spieler darf jede Geisterfigur bewegen und hin und wieder auch zwei Figuren vertauschen. Nur wer aufpasst behält hier den Überblick.

Zu Beginn des Spiels starten alle Spieler mit einer eigenen Spielfigur und eigener Spielerfarbe. Ziel ist es, alle Stufen der Geistertreppe zu passieren und als erster Spieler die oberste Stufe zu erreichen. Bewegt werden die Figuren über einen Würfel.

Je nach Wurf wird nun entweder die Spielfigur weitergezogen oder eben eine Geisterfigur über die eigene Spielfigur gestülpt. Nach uns nach verwandeln sich so alle Spielfiguren in identisch aussehende Geister. Diese Geister können aber von jedem Spieler – je nach Würfelergebnis – bewegt oder vertauscht werden. Man muss sich also gut merken, unter welchem Geist die eigene Figur steckt. Wer hier den Überblick verliert, muss auf das Glück hoffen.

So entsteht ein ordentliches Chaos, bis die erste Figur die oberste Stufe erreicht. Erst jetzt wird nachgesehen, welche Spielfigur unter dem Geist steckt. Der entsprechende Spieler ist dann auch der Gewinner des Spiels.

Infos zum Spiel

Spielverlag: Drei Magier Spiele
Spielautor: Michelle Schanen
Erscheinungsjahr: 2004

Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Spielerzahl: 2 – 4 Spieler
Spielzeit: 15 Minuten

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Spielzubehör zu Geistertreppe

Spielzubehör zu Geistertreppe.
Spielzubehör zu Geistertreppe.
  • 1 großer Spielplan
  • 4 Geisterfiguren aus Holz
  • 4 Spielfiguren aus Holz
  • 4 Spielermarker
  • 1 Würfel aus Holz

Ausführliche Spielregeln zu Geistertreppe

Spielvorbereitungen

Auf der ersten Stufe der Geistertreppe geht es los.
Auf der ersten Stufe der Geistertreppe geht es los.

Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt. Die Geisterfiguren und der Würfel werden daneben bereitgelegt.

Jeder Spieler entscheidet sich für eine Farbe und nimmt sich einen Spielermarker und die entsprechende Spielfigur. Diese stellt er auf das erste Feld des Spielplans.

Spielablauf

Ziel des Spiels ist es, mit der eigenen Spielfigur als erster Spieler die oberste Stufe der Geistertreppe zu erreichen.

Das Spiel beginnt der jüngste Spieler. Die anderen folgen nacheinander im Uhrzeigersinn. Ist ein Spieler an der Reihe, so darf er den Würfel einmal werfen und anschließend die gewürfelte Aktion ausführen.

Die einzelnen Würfelaktionen

Zu Beginn des Spiels sind alle vier Spielfiguren noch zu erkennen. Erst im Spielverlauf werden sich diese in gleich aussehende Geister verwandeln.

Spieler gelb zieht 2 Felder vor.
Spieler gelb zieht 2 Felder vor.

Würfelt ein Spieler eine Ziffer, bewegt er seine eigene Spielfigur um die entsprechende Anzahl an Stufen auf der Geistertreppe weiter.

Würfelt ein Spieler einen Geist, so darf er eine beliebige Spielfigur in einen Geist verwandeln. Hierzu nimmt er sich eine Geisterfigur und stülpt sie der Spielfigur über. Durch die magnetischen Köpfe bleibt die Spielfigur fest im Körper der Geisterfigur haften.

Ein Spieler verwandelt sich in einen Geist.
Ein Spieler verwandelt sich in einen Geist.
Die Geisterfigur wird über die Spielfigur gestülpt.
Die Geisterfigur wird über die Spielfigur gestülpt.

Haben sich alle Spielfiguren bereits in Geister verwandelt, ändern sich die Würfelaktionen! Jetzt wird beim Werfen einer Zahl ein beliebiger Geist um die entsprechende Anzahl an Feldern weitergezogen. Wird dagegen ein Geistersymbol gewürfelt, darf der Spieler die Positionen zwei beliebiger Geister vertauschen. Spätestens ab jetzt muss man gut aufpassen, damit man seine Spielfigur unter dem Geist nicht aus den Augen verliert.

Spielende und Gewinner des Spiels

Spannung! Welche Figur steckt unter dem Geist?
Spannung! Welche Figur steckt unter dem Geist?

Sobald der erste Geist die oberste Stufe der Geistertreppe erreicht, endet das Spiel. Die Geisterfigur muss dabei nicht mit einem passenden Würfelwurf auf die oberste Stufe der Geistertreppe gezogen worden sein. Es dürfen auch Augenzahlen verfallen. Der aktive Spieler darf nun unter dem Geist nachschauen, welche Spielfigur sich darunter verbirgt. Der zugehörige Spieler ist der Gewinner des Spiels.

Fazit zum Kinderspiel Geistertreppe

Die Auszeichnung zum Kinderspiel des Jahres hat sich Geistertreppe natürlich verdient. Das Spiel ist optisch ansprechend gestaltet worden und auch das Spielzubehör ist von ausgezeichneter Qualität. Die Spielfiguren sind schon groß, gut zu greifen und auch die Magnetköpfe funktionieren gut.

Allein das Herausholen der Figuren aus den Geistern am Ende des Spiels ist ein wenig schwierig für die ganz kleinen Spieler. Ein einfaches Klopfen auf dem Tisch reicht zwar völlig aus. Bei (unseren) Kindern wird das leider ganz schnell grober (als würden sie einen Nagel in den Tisch hauen wollen). Hier sollte man am Anfang unterstützen.

Auch die Spielzeit ist sehr angenehm. Eine Partie Geistertreppe lässt sich in wenigen Minuten spielen. Auch der Aufbau kostet nicht mehr als eine Minute.

Ansonsten funktioniert Geistertreppe generationsübergreifend sehr gut – im Spiel mit den Kindern, den Großeltern, Freunden. Quasi in jeder Konstellation gab es bei uns schon Überraschungen. Nicht immer war am Ende wirklich klar, welche Figur nun unter welchem Geist steckt und vermeintlich sichere Gewinner hatten am Ende das Nachsehen.