Egal ob Mann oder Frau, Junge oder Mädchen! Für die meisten gehören sie zu den ersten Spielerfahrungen einfach dazu: die bunten Bauklötze. Umso schöner ist es dann, wenn man sich beim Spielen von Make ’n‘ Break diese wundervollen Kindheitserinnerungen zwangsläufig wieder ins Gedächtnis ruft. Denn in Make ’n‘ Break müssen die Spieler aus bis zu zehn farbigen Bausteinen unterschiedlich schwere Formationen nachbauen – und das gegen die Zeit!

Der aktive Spieler erwürfelt dabei zu Beginn seines Spielzuges das Zeitfenster, das ihm für seine Bauten zur Verfügung steht. Sobald die Uhr tickt, darf der Spieler die erste Aufgabenkarte aufdecken. Darauf ist immer ein Bauwerk abgebildet, das der Spieler nun so schnell wie möglich nachbauen muss. Alle anderen Spieler übernehmen hier die Funktion der Kontrolleure.

Hat der Spieler sein Bauwerk fertig und die Uhr läuft noch, kann er sich die nächste Aufgabenkarte nehmen und ein weiteres Gebäude errichten. Das geht so lange, bis das Zeitfenster erloschen ist. Für alle erfüllten Aufgabenkarten erhält der Spieler noch Punkte. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.

Gespielt wird insgesamt über vier Runden. Wer am Ende die meisten Punkte erbauen konnte, ist der absolute Baumeister und gewinnt Make ’n‘ Break.

Infos zum Spiel

Spielverlag: Ravensburger
Spielautor: Andrew Lawson, Jack Lawson
Erscheinungsjahr: 2004

Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Spielerzahl: 2 – 4 Spieler
Spielzeit: 30 Minuten

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Spielzubehör von Make ’n‘ Break

Zubehör von Make 'N' Break.
  • 1 Timer mit drei verschiedenen Stufen
  • 10 große, hölzerne Bausteine
  • 80 Aufgabenkarten in drei Schwierigkeitsgraden
  • 60 Wertungs-Chips
  • 1 Würfel mit den Ziffern 1, 2 und 3

Ausführliche Spielregeln zum Spiel Make ’n‘ Break

Spielvorbereitungen

  1. Legt die Bausteine gut erreichbar in die Mitte des Spieltisches.
  2. Sortiert die Wertungs-Chips und legt sie als allgemeinen Vorrat auf den Tisch.
  3. Mischt die Aufgabenkarten und bildet daraus einen verdeckten Nachziehstapel.
  4. Haltet den Timer und den Würfel für die erste Spielrunde griffbereit.

Spielablauf

Ziel des Spiels ist es, über mehrere Spielrunden die meisten Punkte zu sammeln. Punkte erhält man durch das Erfüllen von Aufgabenkarten, bei denen man gegen die Zeit verschiedene Bauklötze in bestimmter Form ablegen und stapeln muss.

Der jüngste Spieler beginnt. Die anderen Spieler folgen im Uhrzeigersinn. Ist ein Spieler an der Reihe, so muss er zunächst mit dem Würfel ein Zeitintervall ermitteln. Anschließend darf er innerhalb dieses Zeitrahmens Aufgabenkarten aufdecken, nachbauen und wieder abreißen  – eben make and break! Zuletzt erfolgt noch eine Wertung der abgelaufenen Spielrunde.

Würfeln und Zeitfenster bestimmen

Der Würfel bestimmt das Zeitfenster.
Der Würfel bestimmt das Zeitfenster.

Der aktive Spieler (=Baumeister) holt sich die Bausteine und den Nachziehstapel zu sich. Anschließend nimmt er sich den Würfel und würfelt genau einmal. Mögliche Würfelergebnisse sind 1, 2 oder 3.

Sein linker Nachbar erhält den Timer und stellt den blauen Zeiger auf die Ziffer, die der aktive Spieler erwürfelt hat. Durch Drücken der Starttaste beginnt für den Baumeister die Uhr zu ticken.

Aufgabenkarte ziehen

Sobald die Zeit läuft deckt der aktive Spieler die oberste Karte des Nachziehstapels auf. Auf den einzelnen Aufgabenkarten können entweder farbige oder graue Bausteine abgebildet sein.

Beispiele für Augabenkarten.
Beispiele für Augabenkarten.

Graue Bausteine können durch beliebige, farbige Klötze ersetzt werden. Farbige Bausteine müssen farblich passend eingesetzt werden.

Die Ziffer auf der Aufgabenkarte bestimmt die Anzahl an Punkten, die der Spieler für das erfolgreiche Nachbauen des Bauwerks erhält.

Aufgabe erfüllen

Eine Aufgabe lösen.
Eine Aufgabe lösen.

Das auf der Aufgabenkarte abgebildete Bauwerk muss der aktive Spieler so schnell wie möglich nachbauen. Hat er das geschafft und es ist noch Restzeit übrig, kann er sofort die nächste Aufgabenkarte aufdecken und auch dieses Bauwerk nachbauen. Hierzu stehen ihm dann wieder alle Bausteine zur Verfügung.

Die Mitspieler kontrollieren dabei gemeinsam, dass der Baumeister keinen Fehler macht. Sollte das doch einmal passieren, müssen sie ihn sofort darauf aufmerksam machen.

Die Spielrunde werten

Wertungschips in Make 'N' Break.
Wertungschips in Make ‚N‘ Break.

Ist der Timer abgelaufen, zählt der Spieler die Punkte auf seinen erfüllten Aufgabenkarten zusammen.

Die Summe erhält er dann in Form von Wertungs-Chips und legt diese offen vor sich ab.

Spielende und Gewinner des Spiels

Das Spiel endet nach vier Runden – jeder Spieler sollte also genau vier Mal an der Reihe gewesen sein. Wer jetzt die meisten Wertungs-Chips vor sich liegen hat ist der Gewinner von Make ’n‘ Break.

Spielvarianten von Make ’n‘ Break

Variante für Profis: Die Regeln des Grundspiels bleiben unverändert. Ist ein Spieler an der Reihe und deckt eine neue Aufgabenkarte auf, darf er diese nun ablehnen und eine neue Karte aufdecken. Die abgelehnte Karte kommt dann jeweils zu linken Nachbarn. Dieser erhält pro Karte einen 1-Wertungs-Chip zur Belohnung, muss allerdings in seinem Spielzug zunächst alle aufgenommenen Karten erfüllen, bevor er selber eine neue Aufgabenkarte vom Nachziehstapel aufdecken darf.

Variante für „kleine“ Baumeister: Die Regeln des Grundspiels bleiben unverändert. Lediglich die Aufgabenkarten werden hier in zwei separate Nachziehstapel sortiert. Ein Stapel besteht nur aus Karten mit blauen Ziffern und ist für die jüngeren bzw. ungeübten Spieler gedacht. Der zweite Stapel besteht nur aus Karten mit roten Ziffern und muss von den Erwachsenen bzw. Profis genutzt werden. Des Weiteren zählt in dieser Variante jede Aufgabenkarte einheitlich als ein Punkt.

Fazit zum Spiel Make ’n‘ Break

Bei diesem Spiel reicht ein kurzes Fazit! Keine Frage, Make ’n‘ Break macht Spaß und funktioniert in fast jeder Besetzung und zu nahezu jeder Gelegenheit. Ob als Partyspiel, im Kreis der Familie mit jüngeren Kinder oder als Absacker einer Vielspielergruppe – das Spiel überzeugt durch kurze Regeln, einen leichten Einstieg ins erste Spiel und eine angenehm kurze Spieldauer. Kein Spiel für den ganzen Abend, aber für immer mal wieder und wieder zwischendurch.