Wer noch tiefer in ein Szenario eintauchen möchte, der kann sich die Tatorte aus Chronicals of Crime mit der zum Spiel passenden VR-Brille auch in 3D anschauen. Das funktioniert mit allen bisher erschienenen Szenarien. Das VR-Modul wird dafür einfach mittig auf das Smartphone geschoben – das ist relativ stabil und funktioniert recht gut.

Neben der eigentlichen 3D-Spielerei befindet sich im VR-Modul auch noch ein exklusives Szenario mit dem Titel „Geheimbericht„. Das Szenario wird in den Zusatzfällen der App gelistet und kann durch einen einfachen Scan der beiliegenden Fallkarte freigeschaltet werden.

Infos zum VR-Modul

Spielverlag: Corax Games
Erscheinungsjahr: 2018

Hinweis: Die VR-Brille kann bei allen Szenarien von Chronicals of Crime eingesetzt werden. Eine Liste der kompatiblen Geräte findest du hier.

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Das steckt alles im VR-Modul drin

Mit der VR-Brille Tatorte erkunden + 1 exklusives Szenario.
Mit der VR-Brille Tatorte erkunden + 1 exklusives Szenario.
  • 1 VR-Brille (geeignet für Smartphones)
  • 1 bedruckter Stoffbeutel
  • 1 QR-Karte zur Freischaltung des Szenarios „Geheimbericht“
  • 1 Beiblatt zur Erklärung, wie das VR-Modul genutzt wird

So funktioniert das Spiel mit der VR-Brille

Legt die VR-Brille bei den Spielvorbereitungen einfach neben dem Spielfeld bereit. Sobald ihr einen Tatort im Spiel untersucht, müsst ihr euch immer entscheiden: wollt ihr den Tatort mit oder ohne VR-Brille anschauen. Hierbei wird auch immer angezeigt, an welcher Stelle ihr die VR-Brille am Besten aufsetzt. Anschließend einfach den entsprechenden Button anklicken.

Screenshot aus der App vor Betreten des Tatorts.
Screenshot aus der App vor Betreten des Tatorts.

Selbstverständlich könnt ihr einen Tatort auch weiterhin mehrmals nacheinander betreten, so dass sich mehrere Spieler alles genau anschauen können. Dabei kann jeder Spieler neu entscheiden, ob er sich den Tatort mit oder ohne VR-Brille ansehen möchte.

Das exklusive Szenario „Geheimbericht“

Das Szenario umfasst einen einzelnen Fall von Pierre Compain, der innerhalb eines Spieltages gelöst werden muss. Schwierigkeitsgrad: mittel. Inhaltlich geht es um eine mysteriöse Krankheit, auf die die Polizei nach einem an für sich gewöhnlichen Unfall aufmerksam geworden ist. Die Uhr tickt, da dieses Mal nicht nur die Hintergründe geklärt werden soll, sondern die Spieler dieses Mal auch noch unter einem besonderen Zeitdruck stehen. Warum, werden wir hier aber nicht verraten. Nur soviel – es lohnt sich.

Fazit zur VR-Brille von Chronicals of Crime

Die Idee, den Tatort in der App auch in 3D zu erkunden, finden wir grundsätzlich großartig. Zumal man die VR-Brille auch für alle bisher erschienen Fälle in Chronicals of Crime benutzen kann. Da es sich bei der VR-Brille hier um ein Standardprodukt von Homido handelt, lässt sie sich zudem auch bei über 1000 anderen Apps nutzen – und nicht nur bei Chronicals of Crime. Das haben wir aber bisher noch nicht ausprobiert.

Ob das Spielen mit dem VR-Modul Spaß macht? In unserer Runde war die Neugier zu Beginn natürlich riesig. Jeder wollte mal ran und sich die unterschiedlichen Tatorte selber anschauen. Die Darstellung der Orte in 3D funktioniert auch recht gut. Zusammen mit der Hintergrundmusik zum Spiel wird es nochmal einen Tick aufregender. Trotzdem ist das Interesse an der VR-Brille recht schnell wieder abgeflacht. Inzwischen bevorzugen wir sogar wieder das Spiel ohne VR-Brille. Dass liegt vor allem daran, da man die Details auf dem Bildschirm ohne Brille einfach etwas besser erkennen kann. Es ist ohne Brille nicht ganz so atmosphärisch, aber dafür übersieht man keine wichtigen Details. Und darauf kommt es ja am Ende an.

Abgesehen von der anfänglichen Euphorie ist das eigentliche Highlight dieser Erweiterung dann auch das Szenario „Geheimbericht“. Der Fall hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht. Am Ende lagen wir etwas über der erlaubten Zeit und konnten im Abschlussbericht 106 Punkte erreichen. Das waren dann knapp 90 Minuten Spannung pur – die Zeit raste förmlich. Allein dafür hat sich die Erweiterung schon gelohnt, so dass wir den Kauf unterm Strich nicht bereuen.